Platz für Neues – Inklusion wird groß geschrieben

Areal der ehemaligen Lewackerschule Bild: Marc Gräf

Auf dem 13.000 qm umfassenden Areal der ehemaligen Lewackerschule in Linden entsteht ein Haus für behinderte Menschen und ein neues Wohngebiet. Realschule, Förderschule und schließlich Flüchtlingsunterkunft – die bewegte Geschichte der Schule an der Lewacker Straße steht im Zeichen einer toleranten und funktionierenden Nachbarschaft.

Nachdem die Großunterkunft für Flüchtlinge nicht mehr benötigt wurde und das Gebäude leer gezogen war, erteilte die Politik der Verwaltung den Auftrag, dass Gelände einer neuen Nutzung zuzuführen. Im Zuge der frühzeitigen Bürgerbeteiligung wurde das Plankonzept zur Bebauung des Areals der Lewackerschule den Anwohnerinnen und Anwohnern vorgestellt und dabei aus der Nachbarschaft heraus der Wunsch artikuliert, vor dem Hintergrund der Historie der Schule bei der Neuplanung auch wieder einen „sozialen“ Zweck berücksichtigen. Die SPD hat diesen Wunsch aufgegriffen und in die weiteren Planungen eingebracht.

Im Geltungsbereich des nun vorliegenden Bebauungsplanes ist nicht nur die Errichtung von Ein- und Mehrfamilienhäusern vorgesehen. Im ordöstlichen Bereich – zwischen Lewackerstraße und Langenberger Straße – soll vielmehr auch ein Wohnheim für Menschen mit Behinderungen entstehen. Der Bebauungsplan Lewackerstraße wird in der Sitzung des Bezirksvertretung am 18.03 beraten.