Unterricht in der „Astrid-Lindgren-Schule“ ab Herbst wieder möglich

Astrid-Lindgren-Schule Bild: Marc Gräf

Im Herbst kann der Unterricht in der Astrid-Lindgren-Schule in Linden wieder stattfinden. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Wasserschadens im Dachbereich der Schule. Die zurzeit stark beschädigen Holzteile können in Stand gesetzt werden. Schuldezernent Dietmar Dieckmann stellte am Montag, 4. Mai, der Schulleitung und der Schulpflegschaft das Ergebnis vor. „Die Untersuchung belegt, dass nicht der Hausschwamm, sondern die Beseitigung der Feuchtigkeitsschäden im Vordergrund steht.“

Im Januar 2020 war in der Grundschule an der Lindener Straße ein Feuchtigkeitsschaden im Dachgeschoss festgestellt worden. Daraufhin machten weitere Untersuchungen auch ein Hausschwamm sichtbar.

Die Schülerinnen und Schüler sind zurzeit im Ausweichquartier der ehemaligen Schule am Lenneplatz in Grumme untergebracht. Täglich werden sie mit einem Bus dort hin transportiert und wieder zurückgefahren.

Bei einem Elternabend Anfang März wurde besprochen, ein Gutachten zu erstellen, dass aufzeigt wie der Schaden behoben werden kann, wie lange die Arbeiten andauern und welche Kosten entstehen. Außerdem wurde intensiv versucht, in Linden ein Ausweichquartier zu  finden, um den Schülerinnen und Schülern die lange Busfahrt zum Lenneplatz zu ersparen.

Das Gutachten macht eine Handlungsempfehlung deutlich: Eine Sanierung ist sinnvoll, die zurzeit stark beschädigten Holzteile werden übergangsweise in Stand gesetzt. Rund 650.000 Euro wird die Sanierung kosten. Nach den Herbstferien ist die Schule dann wieder bezugsfertig.

Die Stadt hat alle Elternvorschläge für Alternativen zum Lenneplatz in Augenschein genommen und geprüft. Leider können weder die Ideen der Elternschaft umgesetzt noch ein Alternativstandort gefunden. So werden bis zum Beginn der Herbstferien die Schülerinnen und Schüler weiterhin am Lenneplatz beschult.