Der Zugang zum ÖPNV-Angebot im Bochumer Südwesten wird einfacher und bequemer

Die Haltestelle Kohlenstr. vor dem Ausbau Bild: Norbert Konegen

Der barrierefreie Ausbau des ÖPNV-Netzes im Bochumer Südwesten schreitet voran. Nachdem an den Haltestellen „Gaußstraße“ und „Am Birkenwald“ in Dahlhausen Fahrgäste sich noch in diesem Jahr auf einen stufenlosen Ein- und Ausstieg freuen dürfen, sollen nun auch die Bushaltestellen „Kohlenstraße“  und „Rubensstraße“ der Linie 365 in Weitmar-Bärendorf bis zum Jahr 2022 barrierefrei sein.

Zum barrierefreien Umbau gehören unter anderem ein möglichst höhengleicher, stufenloser Ein- und Ausstieg in die Busse, taktile und visuelle Streifen für sehbehinderte Fahrgäste. Der Umbau soll allen Menschen Mobilität ermöglichen: Rollstuhlfahrern, Gehbehinderten, aber auch Mütter und Väter  mit Kinderwagen oder älteren Menschen, die mit und ohne Rollator unterwegs sind.

Auch für die Busfahr*innen hat der barrierefreie Umbau einen Vorteil. Busbuchten fallen mit dem Umbau weg, das Fahrzeug hält an den barrierefreien Haltestellen an einem Buskap und muss sich bei der Weiterfahrt nicht wieder in den Verkehr einfädeln. Fährt der Bus an ein solches Buskap heran, senkt er sich ab, so dass ein stufenloser Einstieg für die Fahrgäste möglich ist.

Im Stadtbezirk  Südwest besteht Nachholbedarf bei der Barrierefreiheit von Haltestellen, um allen Nutzer*innen den Zugang zu Bus und Bahn zu erleichtern. Daher hat die SPD den barrierefreien Ausbau zu einem Schwerpunkt ihrer Wahlkampfaussagen gemacht und in der Koalitionsvereinbarung mit den Grünen Priorität eingeräumt.