Die neue Feuer- und Rettungswache Weitmar nimmt konkrete Formen an

Modell Feuerwache Weitmar Bild: Stadt Bochum

Die Verbesserung des Brandschutzes war und ist ein besonderes Anliegen der SPD im Stadtbezirk Bochum-Südwest. Nachdem der Rat im September 2019 mit dem Brandschutzbedarfsplan grünes Licht für eine 4. Feuer-und Rettungswache an der Hattinger Straße gegeben hatte, sind die Sozialdemokrat*innen ihrem Ziel jetzt noch ein weiteres Stück näher gekommen.

So wurden in der Bezirksvertretung in der April-Sitzung die Planungen für den Bau der neuen Feuer- und Rettungswache Weitmar vorgestellt und der Baubeschluss gefasst. In der Fahrzeughalle sind vier Stellplätze für Feuerwehrwagen sowie drei, der aktuellen Norm entsprechende, Stellplätze
für Rettungswagen vorgesehen.

Die neue Wache wird nachhaltig gebaut. Angestrebt wird ein möglichst geringer CO² Fußabdruck durch kompakte Bauweise, ökologische Baumaterialien, im vorliegenden Falle Holz, und ein intelligentes Gebäudeenergiekonzept. Das Gebäudekonzept ist primärenergieoptimiert, mit weitgehender CO 2 Speicherung in den verwendeten Baumaterialien.

Als weitere Klimaschutzmaßnahmen  sind vorgesehen:
• Photovoltaikanlage auf der Dachfläche
• Erdsonden für die Sole-Wasser-Wärmepumpe
• Schaffung technische Voraussetzung für den Betrieb von elektrobetriebenen Einsatzfahrzeugen in den Fahrzeughallen

Notwendig wurde der Neubau der nun 4. Feuer- und Rettungswache für Bochum aufgrund der aktualisierten Brandschutzbedarfsplanung für Bochum. Wenn die Planungen realisiert sind, wird unter anderem die Wache Weitmar für ein deutliches Mehr an Sicherheit sorgen, weil die Löschzüge im Brandfall schneller in Linden und Dahlhausen sein können. Nicht mehr als elfeinhalb Minuten sollen vergehen, ehe Bochums Feuerwehr im Alarmfall mit Lösch- und Rettungskräften am Einsatzort angekommen ist. Das ist nun gewährleistet.