Vorfahrt für Rücksicht: Schilder werben auf Geh- und Radwegen für faires Miteinander

Bild: Stadt Bochum

Die SPD hat das gemeinsame Miteinander und ein Mehr an gegenseitiger Rücksichtnahme zum Thema ihres kommunalpolitischen Wahlkampfprogramms gemacht. Nun werben die Stadt Bochum und die Polizei gemeinsam neuen bunten Schildern für mehr Rücksicht auf stark frequentierten Geh- und Radwegen. Die Illustrationen auf den Schildern thematisieren das Miteinander von beispielsweise Fußgängerinnen und Fußgängern, Rad- und Rollerfahrenden, Familien mit Kinderwagen und Inline-Fans auf den Trassen.

Die Schilder werden mit verschiedenen Motivkombinationen aufgestellt, die möglichst gut zur tatsächlichen Situation vor Ort passen sollen. Ziel ist es, die Akzeptanz für andere Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer auf den Geh- und Radwegen zu erhöhen und durch gegenseitige Rücksichtnahme die Sicherheit zu verbessern. „Jede Situation hat zwei Seiten, daher werden auf den Schildern auch jeweils mindestens zwei verschiedene Perspektiven dargestellt, auf denen wir alle uns selbst wiederfinden können“, so der städtische Nahmobilitätsbeauftragte Matthias Olschowy. Bochums Polizeipräsident Jörg Lukat: „Denken Sie daran: Jeder ist mal der oder die Andere. Achten Sie aufeinander und nehmen Sie gegenseitig Rücksicht, so dass alle immer sicher und gut zu Hause ankommen – egal ob zu Fuß, auf dem Rad oder dem Pedelec.“

Das erste Schild wurde am Dienstag, 11. Mai, auf der Springorumtrasse in Dahlhausen von Bezirksbürgermeister Marc Gräf und Jörg Lukat aufgestellt. Die Schilderkampagne startet mit zunächst zwölf Standorten im ganzen Stadtgebiet, eine Ausweiterung ist möglich. Die Kosten der Aktion betragen rund 4.400 Euro.